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Depressive Männer und Liebe – Wie kann ich mit diesem Gefühlschaos umgehen?

Depressive Männer und Liebe – Wie kann ich mit diesem Gefühlschaos umgehen?

Die Liebe zu unserem Partner und die Liebe, die man von ihm zurückbekommt, ist das größte in einer Partnerschaft. Man unterstützt sich, wo es nur geht, man gibt sich gegenseitig Halt und ist immer für den anderen da. So sollte es in einer gesunden Partnerschaft aussehen.

Denn kommen einmal schwierige Zeiten, ist auf den Partner immer Verlass. Natürlich ist eine Partnerschaft nicht immer wie aus dem Bilderbuch geschnitten. Es kommen auch einmal Probleme oder Sorgen auf, die gemeinsam bewältigt werden müssen. Doch wie ist es mit depressiven Männern und Liebe? Was, wenn einer der beiden durch eine Krankheit, wie eine Depression außer Gefecht gesetzt ist und für den anderen nicht mehr da sein kann.

Ist diese Partnerschaft dann zum Scheitern verurteilt oder was kann man tun, wenn der Mann unter Depressionen leidet und wie kann man ihn unterstützen? Genau diese Antworten wirst du in diesem Artikel finden.

Das Gefühlschaos von Wut, Zweifel und Kummer

Hat der Mann mit einer Depression zu kämpfen, steht die Beziehung vor einer echten Herausforderung. Die Partnerin steht dann tatsächlich vor einem riesigen Gefühlschaos.

Depressive Männer und Liebe sind dann eine wirkliche Hürde, die sich zwischen den beiden Partnern aufbaut. Nicht selten kann es auch zu einer Trennung wegen einer Depression kommen, da es der Betroffene es nicht mehr aushält, seiner Partnerin durch seine Krankheit wehzutun oder die Partnerin ist am Ende ihrer Kräfte und sieht keine gemeinsame Zukunft mehr.

Es kommen Selbstzweifel auf

Anfangs ist die Frau sicherlich verwirrt, weil sie bemerkt, dass irgendetwas mit ihrem Partner nicht stimmt. Sie fragt sich, warum der Partner nicht mehr so fröhlich ist wie sonst, oder warum er so geschlaucht und antriebslos ist.

Noch dazu kommt, dass er bei weitem nicht mehr so gesprächig ist, wie sonst. Fragen, wie, „Ist der Job schuld?“, oder „Liegt es an mir?“, stehen an der Tagesordnung. Denn depressive Männer und Liebe lassen solche Fragen immer wieder aufkommen. Noch schlimmer ist es, dass der Partner vielleicht zu seinen Kumpels oder Kollegen normal erscheint, doch ist er in seinen eigenen vier Wänden, lässt er die Fassade fallen und ist gereizt oder zieht sich zurück in sein Schneckenhaus.

Dass die Partnerin dann denkt, es muss doch an ihr liegen, ist wohl völlig normal.

Sie trauert um die Vergangenheit

Neben den Selbstzweifeln und dem damit verbundenen Kummer trauert die Partnerin, wenn der Mann unter Depressionen leidet, um die so schöne Vergangenheit, die sie doch einst hatten. Sie trauert um die schöne gemeinsame Zeit, wo sie doch beide so glücklich waren.

Wo sie gemeinsam schöne Dinge erlebten und gemeinsam Spaß hatten und lachten. Sie trauert auch um ihren Mann, der immer für sie da war, ihr Zuneigung und Aufmerksamkeit schenkte. Sie vermisst das offene Ohr an Tagen, wo sie vielleicht einmal gestresst von der Arbeit heimkam und einfach nur reden wollte.

Depressive Männer und Liebe können eine Partnerschaft völlig verändern und sie vor eine echte Beweisprobe stellen.

Schuldgefühle kommen auf

Durch die mangelnde Zuneigung, die die Frau erfährt, kommt es nicht selten vor, dass sie vor Wut Dinge sagt, die die Situation nicht unbedingt besser macht. So ist es durchaus normal, dass, wenn man keine lieben Worte mehr von seinem Partner hört, Dinge sagt, wie, „Was ist nur mit dir los?“, oder „Ich kenne dich so überhaupt nicht“.

Zieht sich dann der Partner umso mehr zurück, kommt dann erst recht die Hilflosigkeit ins Spiel. Nun ist das Gefühlschaos perfekt, da die Partnerin glaubt, sie habe die Schuld an seiner Situation. Sie hat Schuldgefühle, da sie denkt, sie hätte sich mehr um ihren Mann kümmern müssen. Nicht selten glauben Frauen von depressiven Männern auch, sie haben nun auch nicht mehr das Recht, Spaß zu haben oder etwas Schönes zu unternehmen.

Wie verhält sich ein Mann mit Depressionen in einer Beziehung?

Depressive Männer und Liebe. Wie kann solch eine Beziehung aussehen? Zwar ist es so, dass sich Männer in einer Depression unterschiedlich verändern, doch gibt es gewisse Phasen, die jeder Mann in einer Depression durchlebt.

Dies bedeutet für die Frau, dass sie stark sein muss und vor allem sehr viel Geduld mitbringen muss, damit es nicht zu einer Trennung wegen der Depression kommt. Denn auf diese schwierigen Phasen muss sich eine Frau einstellen, wenn ihr Mann unter einer Depression leidet.

Er leidet unter ständiger Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit ist eines der Hauptanzeichen einer Person, die unter Depressionen leidet. Anfangs sieht es vielleicht so aus, dass der Mann etwas mehr müde und kaputt ist als sonst und wahrscheinlich bemerkst du noch nicht einmal, dass er unter Depressionen leidet.

Nach ein paar Tagen passiert immer noch nichts und er hat immer noch keine Lust, etwas zu unternehmen. Er sagt geplante Treffen ab und verneint jegliche Vorschläge von dir, etwas gemeinsam zu unternehmen. Du bist sauer und es kommt zum Streit. Doch nach andauernder Lustlosigkeit seitens deines Mannes bemerkst du, dass deine Konfrontationen ihn kaltlassen und er reagiert nicht einmal mehr darauf.

Er liegt nur noch im Bett oder auf der Couch und auch das Duschen oder die Wohnung aufzuräumen sind zur Nebensache geworden. Wahrscheinlich hat er auch seit Tagen kaum etwas gegessen. Dieses Verhalten ist das Hauptmerkmal für Menschen, die an einer Depression erkrankt sind. Sie werden buchstäblich mit einem Sog in ein tiefes Loch gezogen, aus dem sie nur schwer herauskommen.

In dieser Phase fehlt ihnen einfach jegliche Kraft und ihnen ist alles zu viel. Bei depressiven Männern in der Liebe ist nun sehr viel Geduld gefragt.

Er fühlt nichts

In diesem Punkt widerspricht sich depressive Männer und Liebe. Doch das ist nicht ganz der Fall. Dein Mann liebt dich und ist auch deshalb mit dir zusammen, doch lässt es diese Phase einer Depression anders aussehen.

Ein weiteres Symptom eines depressiven Mannes in einer Beziehung ist auch, dass er gefühllos und kalt erscheint. Er will nichts von dir oder irgendjemanden wissen. Sämtliche Annäherungsversuche von dir werden abgeblockt und er gibt dir vielleicht sogar das Gefühl, dass du ihn damit nervst und wird wütend. Je nach Schwere der Depression wird er dich wie Luft behandeln und dich links liegen lassen.

Doch eines ist wichtig, es dir nicht zu Herzen zu nehmen. Denn in Wahrheit liebt er dich. Es ist nur so, dass er, wenn er in diesem tiefen Loch sitzt, alles schwarz um ihn herum ist und er einfach nichts für niemanden fühlt.

Er hat Aggressionen

Nicht selten kommt es dazu, wenn ein Mann unter Depressionen leidet, er aufgrund seiner Stimmungsschwankungen aggressiv wird und Wutausbrüche bekommt. Bei depressiven Männern und Liebe ist es so, dass dann die Partnerin das Opfer ist, an welchem er all seine verdrängten Ängste und Aggressionen auslässt.

Denn du bist ständig an seiner Seite und wirst alles dafür geben, ihn aus seinem tiefen Loch herauszuholen. Diese ständigen Stimmungsschwankungen, welche er nicht unter Kontrolle hat, führen zu einer derartigen Aggressivität, da der betroffene selbst und auch die Partnerin nichts dagegen tun können. Nicht selten kommt es so weit, dass der depressive Partner die Trennung will.

Suizidgedanken plagen ihn

Niemand, der nicht selbst an einer Depression leidet, kann sich vorstellen, was in einem Mann, der depressiv ist, vorgeht. Deshalb sollte man generell einen depressiven Mann mit Samthandschuhen anfassen, denn sehr oft haben sie auch Gedanken, sich etwas anzutun.

Der Auslöser dafür, sind seine ständigen negativen Gedanken, die er nicht abstellen kann. Das ständige Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Angst und Niedergeschlagenheit und diesen nicht entfliehen zu können. Angst und enormer Druck sind nun der ständige Begleiter der Partnerin. In dieser Situation sind nun beide Parteien machtlos. Wichtig ist es hier, professionelle Hilfe hinzuzuziehen.

Wie kann ich damit umgehen, wenn der Mann unter Depressionen leidet?

Depressive Männer und Liebe sind etwas, was sich keine Frau wünscht. Doch dennoch kommt es vor und man hat es schließlich nicht in der Hand, wenn der Partner an einer Depression erkrankt. Es kann auch sein, dass es zu einer Trennung wegen der Depression kommt. Doch wie lässt sich das vermeiden und noch wichtiger, wie kann ich damit umgehen, wenn der Mann unter einer Depression leidet?

Werde nicht selbst depressiv

Durch die ständigen Schuldgefühle, die dich plagen und der mangelnden Zuneigung, die du von deinem Mann bekommst, wird es auch dich in manchen Situationen nach unten ziehen. Wichtig ist es, dass du dir selbst bewusst machst, dass du keine Schuld an seiner Erkrankung trägst und nicht selbst in Depressionen verfällst.

Sei für ihn da

Dieser Punkt ist sicherlich nicht einfach, vor allem, wenn er sich weitgehend von dir zurückzieht. Doch eines ist jetzt dennoch wichtig für ihn. Ihm das Gefühl zu geben, dass du für ihn da bist und ihn liebst. Wenn er schon nichts Positives in seiner depressiven Phase sehen kann, dann zumindest die Tatsache, dass du für ihn da bist, ihm seine Zeit gibst und ihn nicht unter Druck setzt.

Achte auf dich selbst

Auch wenn du für ihn da sein willst, heißt es nicht, dass du dich selbst vergessen sollst. Lebe dein Leben weiter und gehe deinen Interessen nach. Gehe aus, treffe dich mit Familie und Freunden und tu etwas, was dir Spaß macht. Dann hast du auch schöne Dinge, über die ihr reden könnt. Es wird ihm helfen, zu sehen, dass das Leben schön sein kann. Es wird ihn motivieren, positiver zu denken.

Suche professionelle Hilfe

Es ist nur schwer, aus einer Depression zu entkommen. Bei depressiven Männern und Liebe, ist es so, dass auch die Partnerin in das ganze Geschehen hineingezogen wird. Es ist ratsam, professionelle Hilfe zu suchen, damit er einen Weg findet, mit seiner Depression umzugehen und dir ein Verständnis zu geben, wie es in ihm aussieht.

In einer Paartherapie bekommt ihr Rat, wie ihr in bestimmten Situationen miteinander umgehen könnt und dir ein besseres Verständnis für diese Krankheit. Auch er wird besser verstehen, wie du dich in dieser Situation fühlst. Gebe also die Hoffnung nicht auf und sei geduldig. Wichtig ist es, dass ihr in Phasen, wenn es ihm besser geht, miteinander redet, wie du dich verhalten kannst, wenn er wieder in einem Loch sitzt. In diesen guten Phasen solltet ihr deshalb auch darüber sprechen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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